DFJW – Entdeckungstag

"Französisch" mal anders

Schüler der Regelschule „Lichtetal“ besuchen Unternehmen in Leutenberg und Großgeschwenda.

CTP steht für Chemisch  - Technische -Produktions GmbH. Diese Firma besuchten wir, 8 Französischschüler der Klasse 7 aus Lichte, gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Hetzer.

Sie hatte uns in einer Französischstunde erzählt, dass viele Betriebe, auch aus unserer Region, Wirtschaftsbeziehungen zu Unternehmen in Frankreich haben. Vor 50 Jahren wurde der Elysée- Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich unterzeichnet, auf dessen Grundlage  vielfältige freundschaftliche Verbindungen beider Länder, z.B. in Form von Städte- und Schulpartnerschaften entstanden. Frankreich ist ein beliebtes Reiseland. Auch aus unserer Klasse waren Schüler schon dort. Das Deutsch-Französische Jugendwerk fördert  diese Beziehungen, indem es Besuche von Schülern in Betrieben mit Korrespondenz in Frankreich organisiert.

Am Freitag, dem 25. Januar 2013 waren wir zu Gast in der Firma CTP, die Produkte zur Reinigung und Pflege, vor allem für die Fahrzeugindustrie herstellt. Herr Meichsner und Herr Sawadogo erklärten uns bei einem Rundgang durch das Werk in Leutenberg, dass die Produkte zum Teil selbst hergestellt, abgefüllt und verpackt werden. Entsprechend der Kundenwünsche erhalten die Dosen ihr Etikett, das bei kleineren Stückzahlen in Handarbeit aufgeklebt wird. Natürlich haben wir beim Aufkleben mitgeholfen- also geschickt und genau muss man da schon sein. Wir durften den Mitarbeitern bei der Arbeit im Versand, in der IT-Abteilung und in der Werbeagentur über die Schulter schauen und unsere Fragen loswerden. Celine wollte wissen, welche Berufe man erlernen kann und was man verdient. Wir haben nicht schlecht gestaunt, als Herr Meichsner erklärte, dass die Firma über 5000 Produkte anbietet und herstellt und Wirtschaftspartner in über 80 Ländern hat, darunter natürlich in Frankreich, vielen osteuropäischen Ländern, eigentlich in fast ganz Europa, aber auch in afrikanischen und asiatischen Ländern. Dazu ist es natürlich wichtig zumindest englisch und französisch sprechen zu können.

Der Betrieb hat sogar ein eigenes Labor und eine riesige Lagerhalle mit Paletten von Dosen, die meterhoch übereinander gestapelt sind. „Was passiert, wenn eine Palette runterfällt oder wenn ein Behälter mit Öl auslauft“, wollte Emily wissen. „Auch für solche Havarien sind Sicherheitsmaßnahmen getroffen“, erklärte Herr Meichsner. „Außerdem sind die Produkte umweltfreundlich.“

Jetzt könnten wir unseren Bericht beenden, aber unser Besuch ging noch weiter- nämlich zum nächsten Standort. Der Kleinbus der Firma, der uns schon in Lichte abgeholt hatte, brachte uns auf verschneiten Straßen durch eine wunderschöne Winterlandschaft bergan in ein Dorf, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen- nach Großgeschwenda. Hier werden u.a. Kundenaufträge angenommen und bearbeitet. Es finden Produktpräsentationen statt und es werden – so wie wir – Gäste empfangen und … bewirtet. Welch nette Überraschung. Wir konnten unser Frühstücksbrot wieder einpacken, da wir einen köstlichen Imbiss und Bonbons erhielten.

Ein herzliches und großes Dankeschön für einen interessanten Vormittag  Herrn Meichsner,  Herrn Sawadogo und allen Mitarbeitern sagen Celine, Anika, Jana, Paula, Larissa, Emily, Jessica, Maria und Frau Hetzer.